
Kartellrecht und Zukunftstechnologien
1. Tagung Junges Kartellrecht | München 2023- Editors:
- |
- Series:
- Junges Kartellrecht, Volume 1
- Publisher:
- 2024
Summary
The First Young Competition Law Conference addresses the systematic and methodological challenges future technologies for competition law, such as the normative impact of innovation, the emergence of entirely new markets and challenges to private enforcement and DMA, including opportunities of legal tech in collective redress which may help to overcome biases of private parties to sue. The subject matter spans from national competition law in Germany, Austria and Switzerland to European competition law, taking into account a comparative analysis of how to strengthen private enforcement mechanisms in the digital sector in the UK and US. With contributions byMalte Drouet, Universität Osnabrück | Mag.a Melani Dumancic, LL.M. (King's College London) | RA David Fila, LL.M. | Eva Fischer, LMU München | Ass.-Prof. Dr. Lena Hornkohl, LL.M., Universität Wien | Nils Imgarten LL.M., (College of Europe) Universität Göttingen | Philipp Loser, Universität Tübingen | Prof. Dr. Philipp Marsden, LL.M., Bank of England, Enforcement Decision Making Committee | Julius Ott, Universität Potsdam | Jennifer Pullen, M.A., HSG in Law and Economics | RA Hon.-Prof. Dr. jur. Thomas Tiede, LL.M., SPIEKER & JAEGER PartG mbB
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-0668-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4193-4
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Junges Kartellrecht
- Volume
- 1
- Language
- German
- Pages
- 0
- Product type
- Edited Book
Table of contents
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 6 Download chapter (PDF)
- Kurzlebensläufe der Autor:innenPages 7 - 10 Download chapter (PDF)
- Einleitung der HerausgeberPages 11 - 16 Download chapter (PDF)
- Bernadette Zelger Download chapter (PDF)
- Abstract
- A. Einleitung
- I. Grundlagen
- 1. Grundlagen: Der Zwei-Stufen-Test
- 2. Beurteilung im Einzelfall: Die „Kontextanalyse“ angewandt
- 3. Zwischen Kontext- und Auswirkungsanalyse: Wie umgehen mit Grenzfällen?
- I. Warum online Märkte anders sind
- II. Die Beurteilungskategorien für Verhaltensweisen in der Digitalökonomie
- III. Die Beurteilungskategorien: Beispiele in der Rechtsprechung
- IV. Gründe, die für eine vermehrte Verwendung des wirtschaftlich-wirkungsbezogenen Ansatzes („Effektanalyse“) sprechen
- D. Schlussbetrachtung
- Philipp Loser Download chapter (PDF)
- A. Interoperabilität und Zukunftstechnologien
- I. Interoperabilität als Fähigkeit der Zusammenarbeit unabhängiger Produkte oder Systeme
- II. Herstellung von Interoperabilität
- III. Formen der Interoperabilität
- IV. Offene versus geschlossene Systeme
- I. Fehlende Interoperabilität und Marktversagen
- 1. Fehlende horizontale Interoperabilität und proprietäre Netzwerkeffekte
- 2. Interoperabilität und das Theorem bestreitbarer Marktmacht
- 3. Wettbewerbsökonomische Effekte horizontaler Interoperabilitätspflichten
- 4. Fehlende vertikale Interoperabilität und vertikal integrierte Ökosysteme
- 5. Wettbewerbsökonomische Effekte vertikaler Interoperabilitätspflichten
- III. Die Herstellung von Interoperabilität als wettbewerbsökonomischer Trade-off
- a. IBM
- b. Microsoft
- c. Google/Enel X Italia
- 2. Die Fallgruppen der missbräuchlichen Geschäftsverweigerung in der europäischen Entscheidungspraxis
- 3. Interoperabilitätsmissbrauch als eigene Fallgruppe der Geschäftsverweigerung
- 4. Ausblick
- 1. Interoperabilitätspflichten im Europäisches Regulierungsrecht
- 2. Interoperabilitätspflichten für Zukunftstechnologien nach dem DMA
- 3. Interoperabilitätspflichten als missbrauchsunabhängige Abhilfemaßnahme
- 4. Voraussetzungskonvergenz für Interoperabilitätspflichten
- E. Fazit
- Jennifer Pullen Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Künstliche Intelligenz: Ein Definitionsversuch
- I. Killer-Akquisitionen: Ein Definitionsversuch
- II. Wettbewerbsschaden einer Killer-Akquisition
- 1. Künstliche Intelligenz in der formellen Prüfebene
- II. Künstliche Intelligenz in der materiellen Prüfebene
- 1. Eignung der künstlichen Intelligenz als Erkennungstool von Killer-Akquisitionen
- 2. Integration der künstlichen Intelligenz in das Fusionskontrollverfahren
- 3. Erfordernis zur Präzisierung des Phänomens
- E. Zusammenfassendes Schlusswort
- Melani Dumancic Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte des Stromflusses
- II. Wettbewerbliche Besonderheiten des Strommarkts im Vergleich mit herkömmlichen Märkten
- 1. Marktanteile als Indikator für Marktmacht
- 2. Wettbewerber mit Ausübung tatsächlichen Wettbewerbsdrucks
- 3. Marktzutrittsschranken behindern den Markteintritt neuer Wettbewerber
- 4. Grenzüberschreitender Stromhandel übt Wettbewerbsdruck aus
- II. Unternehmensbezogene Marktmachtfaktoren begünstigen etablierte Stromerzeuger
- III. Residual Supply Index: ein besonderer Ansatz für Stromerzeugung
- I. Positive Auswirkungen von Erneuerbare-Energien-Anlagen auf den Wettbewerb
- II. Die Volatilität der erneuerbaren Stromerzeugung als Marktmachtfaktor
- E. Neue Technologien zur Rettung: Virtuelle Kraftwerke
- F. (Neue) kartellrechtliche Fragestellungen
- G. Fazit
- Malte Drouet Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Geldbußen nach Kartellrecht und DMA als Verwaltungsunrecht mit strafrechtlichem Charakter
- I. Zweifache Identität als grundsätzliches Begriffsverständnis des EuGH
- II. Modifikation zur dreifachen Identität in kartellrechtrechtlichen Verfahren bis bpost und Nordzucker
- III. Anwendung der zweifachen Identität auch in kartellrechtlichen Verfahren seit bpost und Nordzucker
- I. Ziel des Kartellrechts
- II. Ziele des DMA
- III. Verhältnis der Ziele des Kartellrechts und des DMA zueinander
- a. Hohe Übereinstimmung der vom DMA und vom Kartellrecht verfolgten Ziele
- b . Einwand der lediglich partiellen Überschneidung
- c. Einwand der Rechtsgrundlage des DMA
- d. Übertragbarkeit der Argumentation aus bpost auf das Verhältnis des DMA zum Kartellrecht
- e. Zwischenergebnis
- E. Ergebnis
- David Fila Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Marktmacht, Schadenstheorien und Interventionen in der Digitalökonomie
- a) Bisherige Fallpraxis
- b) Lehren aus den USA für private enforcement in der Digitalökonomie
- a) Bisherige Fallpraxis
- b) Lehren aus UK für private enforcement in der Digitalökonomie
- 1. Die Verankerung des private enforcement im DMA
- 2. Herausforderungen für das private enforcement des DMA
- 3. Regelungslücken im DMA
- a) Vorüberlegungen
- b) Kann und soll die KSERL unionsrechtlich auf private enforcement nach dem DMA erstreckt werden?
- II. Private enforcement unter § 19a GWB
- D. Fazit
- Thomas Thiede Download chapter (PDF)
- I. Einführung
- II. Notwendigkeit des Sammelklage-Inkasso
- III. „Gerichtsmüdigkeit“?
- IV. „Und sie dreht sich doch“
- V. Legal Tech
- VI. Resümee
- Julius Ott Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Rationales Desinteresse der Geschädigten als Ausgangspunkt
- a) Die Nichtaufnahme des Kartellrechts in § 11 Abs. 1 RDG
- b) Komplexität und Umfang der Schadensersatzverfahren
- a) Interessenkonflikt aufgrund der Marktposition
- b) Interessenkonflikt aufgrund der Prozessfinanzierung
- c) Interessenkonflikt aufgrund der Vergütungsregelung
- 1. Skaleneffekte durch Anspruchsbündelung und Legal-Tech
- 2. Attraktivität des Justizstandorts Deutschland
- 3. Keine Alternative zur Inkassozession
- 4. Zwischenergebnis
- I. Möglicher Verstoß gegen das Effektivitätsgebot
- II. Auswirkungen auf innerstaatliche Prozesse
- E. Fazit
- Nils Imgarten Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Zusammenfassung der Ausgangslage bei den Zivilgerichten
- I. Musterfeststellungsklage
- II. Abhilfeklage nach der EU-Verbandsklagerichtlinie
- III. Zwischenfazit
- I. Case-management
- II. Strukturierung des Prozessstoffes
- 1. Freiwillige Nutzung eines elektronischen Basisdokuments
- 2. Plattformbasierte Sachverhaltserfassung im Kartellschadensersatz
- a) Existierende Projekte
- b) Mittelfristige Entwicklungsperspektive
- c) Begrenzungen
- I. Verpflichtung zur Nutzung des Basisdokumentes
- II. Schriftsatzbegrenzungen
- III. Keine Begrenzung mündlicher Verhandlungen
- IV. Vorlageverfahren zum BGH
- F. Ausblick und erwartete Auswirkungen
- G. Fazit




